In der Stille der Nacht – Dramatisch

Stil: Dramatisch

In der Stille, tief verborgen,
wo die Schatten Geschichten weben,
wandert Dunkelheit verloren,
durch die Zeit, durch Raum und Leben.

Einsam wie der Mond am Himmel,
ohne Stern, der ihm Gesellschaft leiht,
zieht sie leise ihre Kreise,
durch die endlose Dunkelheit.

Der Wind erzählt von alten Tagen,
flüstert leis von fernem Glück,
doch die Nacht kennt keine Farben,
blickt nur traurig auf zurück.

Kein Geräusch, das sie begleitet,
keine Stimme, die sie hört,
nur das Echo ihrer Schritte,
das im Herzen Schmerz gebiert.

Und sie wandelt durch die Zeiten,
auf der Suche nach dem Licht,
doch die Schatten, die sie umkleiden,
geben ihr zurück kein Gesicht.

In der Ferne, kaum zu fassen,
zieht ein Stern am Horizont,
kurz ein Leuchten, dann verblassen,
was die Nacht nicht halten konnt‘.

So bleibt die Dunkelheit alleine,
träumt von Licht, das sie umhüllt,
und in ihrer tiefen Reine
wird die Einsamkeit gestillt.

Doch aus dieser Stille wächst,
eine Kraft, die Hoffnung bringt,
wie ein Samen, der dich lehrt,
dass aus Dunkel Licht entspringt.

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